• 9 Movea
    9:52 h
    54,48 km
    2629 kcal
  • Parhaat Movet
  • 1.9.2019
    • Pyöräily 8:24'27.4 Keskisyke 154 bpm, 223,0 km
      Austrian Race Across Burgenland (ARAB) mit dem Rennrad von Kittsee nach Kalch (Uhr leider nach 5h aus)
    • 2.9.2019

      ARAB

      2.9.2019

      vor dem Start

      2.9.2019

      Geschriebenstein

      2.9.2019

      Anstieg

      2.9.2019

      Im Ziel

      2.9.2019

      Das verdiente Bier

    16.9.2017
    • 17.9.2017

      Teichstadion

      17.9.2017

      Fladenbach

      17.9.2017

      Fladenbach

      17.9.2017

      Schanz

    1.4.2017
    • Juoksu 6:01'38.5 Keskisyke 156 bpm, 51,97 km
      6. Stundenlauf in Lassee Am 1. April 2017 ist es soweit. Es ist kein Scherz, nein es startet der 6.Stundenlauf in Lassee ein Ort im Marchfeld in Niederösterreich. Für mich ist es ja schon Routine, war ich doch im Vorjahr schon für meine Verhältnisse erfolgreich mit 61.3 km. Da wird es heuer wohl kein Problem sein. Ein kleiner grippaler Infekt der mir 2 Wochen vor dem Event noch die letzten langen Läufe gekostet hat, ist vorbei. Und bei der Anreise entscheide ich mich für den 6.Stunden Bewerb, einfach aus dem Grund da man nach 3 Stunden auch müde sein kann, und ich als Fahrer noch 4 Rookies zum 6 Stundenlauf an den Start bringe. Da kann ich doch nicht klein beigeben, und nur kurz Kreiseln. Die Mitstreiter: Manuela meine Frau => erster Bewerb länger als HM-Distanz Heidi ihre Freundin => erster Bewerb länger als 5km Fri Schwager => erster Ultra, Berglauferfahren Manfred Cousin meiner Frau => erster Ultra, Berglauferfahren Ich => weiß was auf mich zukommt (glaube ich zumindest). Ankunft in Lassee um 7:30 nach einem Neustart der Nachnenncomputer (Rasperry Pi ) keine Probleme beim nachnennen. Prall gefülltes Startersackerl! Dann gleich auf zum Aufbau der Betreuungsstation. Beim Kreuzungspunkt (Die Wege kreuzen sich natürlich nicht. Sonst gäbe es ja laufend Unfälle) parken wir das Auto gleich in den Rasen. Und wir stellen Tisch und Sessel für die Betreuer auf, leider haben wir bis jetzt noch keine. Aber während ich die Knie zu tapen beginne, ruft auch schon Karl mein Arbeitskollege an, er ist wieder wie im Vorjahr mit seinem Sohn und seinem Neffen als Betreuer angereist, und fragt wo wir unseren Stand haben. Super nun haben auch wir Betreuer, zumindest welche zum Ausborgen. Heidis Mama hat sich auch auf die lange Anreise gemacht, sie kommt allerdings etwas später, da werden wir schon unterwegs sein. Nun habe ich Manuela und mich getaped, da kommen auch schon die anderen: „Bringt das etwas?“ „Naja wenn du glaubst dass es etwas bringt, dann bringt es etwas.“ Ok noch 3 zum Tapen. Nun aber zum Start. Auf das Aufwärmen verzichte ich bei Ultras meist (außer bei meinem ersten). Ich habe sogar noch meine Haube dabei und ein Langarmshirt, damit ich nicht friere. Aber das wird mir heute noch vergehen… Nur noch ein paar Sekunden bis zum Start. Der Countdown. Uns Los! Ich starte alleine. Manuela und Heidi, Manfred und Fri laufen jeweils zusammen. Heute habe ich keine Musik mit, ich hab zwar welche dabei, aber ich laufe einmal so los. 1. Runde: 5:35 Schnitt, das geht, da brauche ich nur noch schneller werden. 2. Runde ich gebe einmal meine Haube bei den Betreuern ab. 3. Runde Langarmshirt … Die erste Stunde läuft super immer unter 5:40 leider merke ich jetzt schon, daß es heute schwer werden wird. Jedenfalls habe ich die Mädels schon 2-mal überrundet Den Rest der Verwandtschaft 1. Mal. Karl hat seinerseits mich bei 1:45 das erst mal überholt. Und ich merke dass ich doch ein bißchen zu schnell angefangen habe. Jetzt kommt auch noch die Hitze dazu. In der 2. Stunde habe ich schon ein paar Runden um die 6:00. Oje. Nach 2:30 bin ich schon etwas angeschlagen, aber da kommt Horst, Rudi, Herbert und Helmut auch Bekannte von mir. Eigentlich habe ich sie beim Stanzer Trailrun überredet, dass ein Stundenlauf doch auch für sie interessant sein könnte. Und sie sind tatsächlich alle hier. Das gibt mir wieder etwas Auftrieb. Rückenwind will ich nicht sagen, weil Wind gibt es im Marchfeld anscheinend genug. Böen bis zu 60 km/h sollten es gewesen, sein, ich habe nur nach dem Start Zielbereich ein paar mal gar nicht anlaufen können, weil der Gegenwind so stark war, dass ich beim Gehen gleich schnell war. 3:00 sind vorbei und noch geht’s, aber es ist Mittag und die Temperaturen klettern auf 25 °C. Das ist jetzt nicht unbedingt die große Hitze aber ich habe in diesem Jahr noch kein Training ohne lange Hosen gemacht. Und in der Stanz da liegt noch Schnee! Viele Laufen ein paar gehen und manche machen Pause. Ich versuche in Bewegung zu bleiben, aber ich werde immer müder, da schnappe ich mir eine Gatorade Flasche von unserem Betreuerstand und trinke auf den nächsten 700m die ¾ Liter Flasche aus. Nun geht es mir wieder einigermaßen. Ok da habe ich wahrscheinlich zu wenig getrunken. Aber wer das kennt mit zu schnell beginnen, weiß dass es immer schwieriger wird. Ich überlege schon ob ich mich nicht einfach hinsetze. Mein Magen ist mittlerweile auch nicht mehr ganz topfit. Aber solange ich laufen kann, laufe ich. Die letzte Stunde ist angebrochen, ich mache immer eine kurze Rast an unserer Betreuerstation und sage die Sprüche, die man immer von Nichtläufern hört: „Also die laufen doch alle vor etwas davon!“ Klingt zwar negativ, motiviert mich aber wieder zum Anlaufen. Ich treffe bei einer Runde Heidi alleine, nach über 5 Stunden haben sie sich getrennt. Ja hier zeigt sich dann doch jeder kleine Leistungsunterschied. Auf einmal werde ich von Manfred und Fri überholt. Sowas gibt’s doch nicht. Ich versuche mit Ihnen mitzulaufen, aber es geht nur ca. 500m in dieser Zeit läuft Manfred auch alleine weiter. Fri versucht aufzuholen aber es gelingt nicht mehr. Am Ende will ich mich zum Betreuertisch setzten, dann sehe ich aber dass die Vermesser nur 20m weiter stehen und auch auf die Endesirene warten. Ich gehe mit Rudi noch 20 m nach vor, damit wir gleich vermessen sind und uns Duschen gehen können. Manuela ist genau bei der Kreuzung auf der anderen Seite ich geb ihr einen Kuss und gratuliere Ihr zur super Leistung. Sie lässt sich noch einen Sessel bringen, und wartet so auf die Vermessung. Ergbnis: 6 Stunden: Karl 63,975 km Gesamt 9. AK 2. Ich 51,967km Gesamt 49 AK 13. Manfred 49,265km Gesamt 59 AK 15 Fri 48,936km Gesamt 60 AK 16 Manuela 41,429km Gesamt 87 AK 5 Heidi 40,146km Gesamt 88 AK 6 3 Stunden: Horst 32,060km Gesamt 11 AK 6 Herbert 30,311km Gesamt 15 AK 1 Helmut 29,698km Gesamt 17 AK 9 Rudi 25,449km Gesamt 32 AK 3
    • 1.4.2017

      16:00 Nach dem Lauf

      2.4.2017

      9:00 Vor dem Lauf

      2.4.2017

      11:00 Hier ist alles Super

    17.9.2016
    • 18.9.2016

      Im Ziel km 50

      18.9.2016

      Stanzberger Höhe km 33

      18.9.2016

      Fladenbach km 2

  • 25.6.2016
    • Juoksu 6:50'40 Keskisyke 158 bpm, 49,26 km
      30. Veitscher Grenzstaffellauf Am Samstag dem 25.06.3016 um 9.00 Uhr war es soweit! 96 Staffeln und 140 Marathonläufer nahmen die 54km und +-2100HM in Angriff. Ich hatte mir nach einer etwas spärlichen Vorbereitung den Marathon vorgenommen. Aber aufgrund des Sommeralmmarathons mit auch 42 km und 1780 HM in der Vorbereitung wird es wohl nicht so schlimm werden. Ich war auch in den Wochen zuvor noch alle Steckenteile abgelaufen, was in meinem Fall mit einer Anreise von 20 Minuten ja fast Pflicht ist. Also Hupe ein und los geht’s: Zuerst ca. 1 km durch den Ort gemeinsam in einem 5er Tempo. Bei der Kreuzung bleibe ich bei meiner Frau und den 2 Buben kurz stehen, noch ein „Baba“ und wir sehen uns beim Hubertushof. Ich hatte mir vorgenommen, nicht zu schnell zu beginnen, es war um diese Zeit schon sehr warm. Die erste Steigung bis zum Hochreiter bei km 5,2 (387 HM) dient zum Einstellen der Pace. Ich fühle mich gut. Ich habe auch die Ausrüstung noch auf die Hitze optimiert, Trinkrucksack ganz angefüllt, normalerweise fülle ich nur einen halben Liter, da alle 5km eine Labe ist, ausreichend Gel. Das erste nehme ich gleich vor der ersten Labe, etwas getrunken und weiter geht’s, gleich die ersten Single Trails auf dem Wanderweg zum Pretalsattel. Hier treffe ich wieder auf Walter zusammen, welcher mir beim Sommeralmmarathon ein kleines „Duell“ geliefert hat. Aber nicht im Sinne von Kampf, sondern seine Gruppe war bergauf einfach schneller als ich. Bergab habe ich wieder alle überholt, das ging dort von km 5- km 20 sicher 4 mal, deshalb konnten wir uns auch beide erinnern. Ich tratschte ein bisschen, und wir blieben wieder einige km zusammen. Die 2.Labe war erst bei km 12,4 aber es hatten dazwischen auch einige Leute private Wasserstellen aufgebaut. Auch beim oben genannten Hubertushof wo meine Familie mich nochmals anfeuerte gab es Wasser. Beim Pretalsattel km 12,4 waren viele Zuseher, war es doch der einzige Punkt wo man eine öffentliche Straße kreuzte. Bis zum ersten Wechsel bei 16,5 km (875HM) ging es von hier wieder bergauf. Hier nahm ich dann mein 2. Gel. Es ging etwas entspannter bergab, um dann wieder auf die Rotsohl zur 4. Labe bei km 22,8 (1229HM) das Tempo zu drosseln. Hier musste ich, im Nachhinein gesehen, mich wohl abgeschossen haben, denn das 3. Gel blieb mir im Mund fast kleben, sodass ich es fast nicht hinunterbekam. Aber jetzt gibt’s auch kein zurück, da ja der berüchtigte Teufelsteig auf die Läufer wartete, und oben schien sich auch gerade ein Gewitter zusammenzubrauen. Also rauf über das Plateau und dann schnell wieder hinunter, so der Plan. Beim Probelauf war es nur ein steiler Wanderweg. So ist es auch jetzt, nur dass sich die Läufer hinaufkämpften, und man den ganzen Steig von unten sah. Und da muss ich jetzt rauf. Auf den Puls achtete ich nun gar nicht mehr, ich wusste oben war es wieder flacher, und so kämpfte ich mich nach oben, aber es überholten mich immer wieder Läufer, und ich merkte dass ich keine Kraft mehr hatte.Bei der letzten Minute kam dann auch noch Toni der mit mir den Sommeralmmarathon lief, und vor einer Woche den Mozart 100 finishte. Er meinte jetzt ist es nicht mehr weit. Ja das wusste ich aber nun war mir kalt, auch ein kleines Zeichen für Überanstrengung. Bei der Labe am Graf-Meranhaus bei km 25,1 (1652HM) wartete er sogar auf mich und fragte ob wir nicht zusammen weiterlaufen. Aber ich konnte nicht mehr laufen. Er meinte, Notfalls kann ich ja von der Kleinveitschalm mit den Staffelläufern mit hinunterfahren. Wir wünschten einander alles Gute und ich kämpfte mich weiter. Gel konnte ich keines mehr nehmen, denn mir war schon schlecht wenn ich nur daran dachte. Übers Plateau überholten mich ca. 20 Läufer. Aber nun ging es wieder bergab und ich konnte mich gar nicht mehr so sehrbelasten. Oben kam mir auch ein Helfer mit Funkgerät entgegen, ich konnte nur hören, dass ein Hubschrauber angefordert wurde, ein paar Minuten später flog er über mich in Richtung Meranhaus, es hatte sich ein Staffelläufer den Knöchel gebrochen. Ich hatte immer noch leichte Schlagseite, und meine Pace war eher die von einem locken Trainingslauf, aber ich freute mich schon dass ich überhaupt noch lief. Dann kam auf einmal kurz vor dem 2 Wechsel Walter von hinten, er überholte mich bei seinem Spaziergang. Also da war ordentlich was falsch gelaufen bei meiner Renneinteilung. Wieauchimmer bei den Anstiegen, waren alle schneller als ich, und endlich hatte ich es bis zur Kleinveitschalm dem 2. Wechselbei km 32,5 (1841HM) geschafft. Hier tratschte ich ein bisschen und ich rastete mich ein paar Minuten aus. Auf der Uhr war es noch nicht so spät 4:15 zeigte sie an. Da musste doch was Ärgeres kommen, dass ich jetzt schon aufgebe. Ich packte meine Jacke wieder ein, nahm noch ein Cola und verließ die Labe mit den Worte „Jetzt ist es nicht mehr weit“. Und zu meiner Überraschung konnte ich mich bei den Bergabpassagen wieder erholen. Bergauf konnte ich seit ca. km 20 nicht mehr laufen. Dafür ging es mir bergab immer besser. Bei den Laben nahm ich mir Cola und Iso, den Kuchen traute ich mir nicht zu nehmen, wegen meiner Übelkeit von den Gels. Nun nahm ich auch noch eine Salztablette, gegen Krämpfe, aber seit ich keine Kompressionssocken mehr zum Laufen habe, habe ich auch keine Krämpfe mehr.Mir ging es besser und besser, dann lief ich ein Stück mit Eva die auch das erste Mal den ganzen Ultramarathon lief. Und so konnten wir einige km machen. Unterwegs trafen wir auch noch den ältesten Teilnehmer, der mit 83 die 3.Teilstrecke in Angriff nahm (Hut ab). Leider bekam Eva dann trotz Salztablette noch eine Krampf bei einem der letzten Anstiege. So war ich wieder allein unterwegs. Nun merkte ich zusehends dass ich mich wieder erholt hatte, ich konnte sogar bergauf wieder laufen. Juhu. Beim Mirl der letzten Labe bei km 49,2 (2263HM) noch ein Cola und ein Iso, und nun geht es nochmal gut 4 km den Forstweg hinunter. Hier werde ich zwar nochmals überholt, aber das macht mir jetzt nichts mehr aus, auch konnte ich noch einige überholen. Beim letzten km durch den Ort frage ich sogar den Läufer ob es ihm eh nichts ausmacht. So froh war ich noch nie die Ziellinie zu überschreiten! Fazit: Wenn du dir eine Wolf gelaufen hast, seitlich an den Rippen offen bist, und am Rücken vom Trinkrucksack abgeschürft bist, wenn du eine Sonnenbrand mitgenommen hast. Vor Erschöpfung nicht mehr laufen konntest. Beim Laufen schon Kreuzweh hattest, dass du an nichts anderes mehr denken konntest, dann kannst du Aufgeben , oder sagen : „Grenzstaffellauf mit dir hab ich noch eine Rechnung offen!“ Organisation super. Verpflegung super. Strecke super. Wetter – Kann keiner was. Renneinteilung – Selber Schuld. Gruß Peter
    12.3.2016
    • Juoksu 5:59'34.4 Keskisyke 158 bpm, 62,39 km
      5. Lasseer Benefizlauf Eckdaten: Es handelt sich hier um einen 6 Stunden Lauf auf einer 1,9km langen Schleife in der Ortschaft Lassee mit 2700 Einwohnern in Niederösterreich nur einige km von der Grenze zur Slowakei. Der Initiator des Events ist der bekannte österreichische Ultraläufer Rainer Predl (Weltrekord im 100km Laufbandlaufen). Organisiert wird er von Thomas Thalauer und Lasseer Benefizlauf e.V.. Der Lauf zählt zum österreichischen Ultralauf-Cup. Wie komme ich dazu mich anzumelden? Ich gehöre zu den Menschen die unbedingt ein Ziel brauchen, um beim Training am Ball zu bleiben. So war es zumindest beim Anfang meiner Laufkarriere, zu der es kam, weil ich unbedingt einen Marathon finnischen wollte. Nach dem Marathon im Herbst 2014 war ich auf der Suche nach neuen Zielen. Vorigen Herbst war es dann ein Bergultra mit 47km und 1900hm. Ein Arbeitskollege der erst vor einem halben Jahr einen Wiedereinstieg ins Läuferleben machte, erzählte mir vom 6 Stunden Lauf in Lassee. Nach einigen Wochen des Überlegens ob das ein Ziel sein könnte, meldete ich mich für den Lauf an. Ein Grund dafür war auch dass es sich um einen Benefizlauf für schwerkranke Kinder handelt, so war zumindest das Geld ür einen guten Zweck. Die Vorbereitung: Den ganzen Winter über machte ich hauptsächlich Grundlagentraining in hügeligem Gelände, so meistens 10 – 20 km mit bis zu 800 hm. Wobei es hier weniger um das Tempo und mehr auf die Dauer ankam. Je näher ich zum Temin kam desto gezielter versuchte ich auch den langen Lauf auf relativ flacher Strecke zu trainieren. Durch den gleichzeitigen Versuch auch mit intermittierenden Fasten abzunehmen, hat sich ein Nichtesstag (Zufuhr 0kcal) mit einem langen Lauf getroffen. Das war gar kein gutes Treffen. Das ganze war nach einem anstrengendem Tag. Noch ein langer Lauf um 22:00. 35 km sind ja nicht so lange, und ausserdem laufe ich ja auf Fettverbrennung. Nach 25km dachte ich mir ich könnte ja noch eine Extrarunde laufen, da es mir so gut ging. Nach 29km war ich schon sehr durstig, aber leider war um diese Zeit schon alles zu und der Brunnen mit dem ich gerechnet hatte war wegen Frost abgedreht. Bei km 31 rief ich meinen Schwager an, der mich abholte und die restlichen 2 km heimbrachte. Er fragte mich sicherheitshalber ob ich nicht ins Krankenhaus wollte, wollte ich nicht, und ich erklärte ihm dass es nur ein Hungerast sei. „Nur“- Es gibt ja Trainingspläne die auf diesen Kohlehydratmangel in der Wettkampfvorbereitung einbauen. Davon kann ich jetzt abraten, ich werde das auch selber nicht mehr so fahrlässig herbeiführen. Wieauchimmer 2 Tage später konnte ich wieder hügelig laufen, und weitere 2 Tage später lief ich meinen längsten Vorbereitungslauf von 40km mit einem Schnitt von knapp über 6min/km. Nun waren es noch 10 Tage da gab es noch einige lockere Läufe, bzw. 2x Schwimmen und 1x Ergometer. Der Wettkampf: Leider bin ich bei solchen Wettkämpfen immer etwas nervös, obwohl es ja um nichts geht. Aber die Anreise ist 170 km und da sollte dann schon am Vortag alles gepackt sein. Deshalb habe ich auch aufgrund einiger früherer Probleme bei Wettkämfen (Vergessen der Uhr) usw. diesmal eine Checkliste mit 22 Punkten gemacht. Alle Punkte werde ich euch hier nicht bekanntgeben, aber es spielt auch das Wetter mit hinein, und bei 6 Stunden kann viel passieren. Die letze Nacht war kurz, vor allem weil die Abfahrt bereits um 5:50 angesetzt war. Nach einer kleinen Ehrenrunde in Wien, zu Früh abgefahren, waren wir aber gut 1 Stunde vor dem Start in Lassee und hatten auch schon unsere Startnummern und ein prall gefülltes Startsackerl. Mein Betreuer für die ersten 3 Stunden und ich suchten noch ein Cafe und ich stärkte mich noch mit einem großen Braunen und einen Krapfen. Ein Grund für den Cafehausbesuch war dass es sehr windig war, und wir uns nochmal etwas anwärmen wollten. Ich schickte noch ein Whatsapp an die Familie und nun ging es an die letzten Startvorbereitungen. Boosts anziehen, Schuhe schnüren, Haube aufsetzen, MP3 Player einschalten (oje wie war das, das Ding ging nicht an), den Glücksbringer von meinem 5 jährigen Sohn auf das Startnummernband montieren, und noch schnell den Arbeitskollegen der das ganze ins Rollen brachte begrüssen. Er meinte: „Läufst du ohne Handschuhe, das wäre mir viel zu kalt“. Ok nochmal zum Auto, Hanschuhe geholt, dann auf dem Weg noch einen verloren, da der MP3 Player ja angehen muß. Eine nette Frau hat mir inzwischen 3 mal nachgerufen. Nochmal zurück ok jetzt ist nur noch 1 Minute. Musik geht. Handschuhe habe ich zwei. vorbei an den Nordic Walkern und schon geht es los. Das war ja wirklich im letzen Moment. Ok nun bin ich auf dem Weg, 60km hatte ich geplant, das schien mir realistisch. Und damit man länger Spass am Laufen hat, nehme ich mir immer vor ganz langsam zu beginnen, man weiss ja bei 60km in 6 h sind 10 km/h genau richtig, und gerade beim Beginn – sollte man auf jeden Fall die Laufuhr einschalten, sonst funktioniert das mit der Pacekontrolle auch nicht- ok das waren ja keine 300m nun ist auch die Uhr an. Also nochmal geplant sind 60 km bei 10 km/h sollte sich genau in 6 Stunden ausgehen. Normalerweise denke ich dann auch noch an negativen Split, aber das ist auch aufgrund der Vorbereitung nicht gut zu planen. Denn wer weiss was nach 5 Stunden ist? Naja die Füsse werden nicht mehr so locker sein, und der Puls wird auch etwas höher sein als zu Beginn, aber wieviel werden die Füsse weh tun, und wie hoch der Puls sein wird, sieht man erst wenn es eintritt. Nun es ist noch die erste Runde, diese ist fürs Aufwärmen geplant, denn für Tempoläufen wärme ich mich auch ca. in diesem Tempo auf. Runde 1: 11:20 für 1,9km Pace 5:58 => ok Die zweite Runde ist zum Ordnen der Gedanken, passt alles? habe ich etwas vergessen? Und muss ich hier geradaus laufen oder war es rechts? Ja rechts ist klar! Und ja ich habe etwas vergessen. Mein 3h Betreuer hat die Telefonnummer von meiner Frau nicht, er sollte ihr aber Infos oder zumindest ein Foto Whatsappen. Runde 2: 11:09 Pace 5:52 Telefonnummer durchsagen geht nicht, da ich bei Start-Ziel fotografiert werde. In der dritte Runde muss man auch noch nichts riskieren, nun sehe ich mir einmal die Gegend an, es ist eine Siedlung durch die gelaufen wird, zuerst hat man Rücken- bzw. keinen Wind beim Rückweg zuerst immer im Gegenwind und dann läuft man um eine Pferdekoppel, dann zweimal rechts und man ist wieder bei Start-Ziel. Bei Start Ziel gebe ich die Telefonnummer meiner Frau weiter, die weiss Dank Ohrstöpsel nun der Ganze Ort- Angeblich habe ich laut geschrien, aber meinen Dialekt versteht man dort ohnehin nicht. Runde 3 : 11:17 Pace 5:57 Zur Unterhaltung der Zuschauer und auch für die Läufer war im Start-Zielbereich während des ganzen Laufs eine Band am musizieren. Der oben genannte Rainer Predl moderierte den Lauf und motivierte die Läufer. Klatschte ab und munterte auf. Nun begann meine Verpflegung, da ich beim Bergultra leichte Krämpfe hatte beschloss ich frühzeitig Salztabletten zu nehmen. Also ab Runde 4 => Gel; Runde 5 => Salz + Trinken; Runde 6 => nichts; Runde 7 Gel und so weiter. Manche werden meinen das ist ja viel zu viel Gel und warum soviel Salz. Ja für mich hat es gepasst. Obwohl ich nun den Veranstalter wieder loben muss zum Trinken gab es Suppe – Mineralwasser mit – Mineralwasser ohne – Isostar – Isostar fresh – Cola – Red Bull also alles was das Herz begehrt. Auch zum Essen war reichlich, da vertraue ich aber auf industrielle Sportlernahrung. Runde 4. – Runde 25 10:43 bis 11:12 entspricht einer Pace von 5:39 -5:54 Es war noch genau nach Plan. Dabei konnte man beobachten andere hatten andere Pläne: Der Sieger überholte mich insgesamt 11 mal. Das ist wie wenn ein alter Bekannter vorbeikommt, aber immer nur ganz kurz. Die 3 Stunde war vom Laufen und vom Tempo am besten. Nun taten mir die Staffelläufer Leid, das Warten bei 8°C und Wind ist sicher nicht angenehm. Nach der 3 Stunde ging auch mein Teilzeitbetreuer in den 3 h Lauf, ausgemacht war, dass er mit mir zusammen läuft. Er hatte aber 4 Minuten aufzuholen, und dafür benötigte er 1 Stunde. Er lief ca. eine halbe Stunde mit mir, ehe wir merkten, dass damit keinen richtig gedient ist. Es war zwar nett, aber richtig zum Tratschen hatte ich auch keine Luft und Lust. Bis zur Runde 29 blieb ich noch unter der Pace der ersten Runde. Nun zeigte die Uhr 5:20 beim passieren von Start und Ziel an. Ich rechnete mir aus, dass ich noch 3 Runden schaffen musste, wieviele Runden ich dann hätte wusste ich nicht, ich hatte nicht mitgezählt, und dass meine Uhr nach genau 10 Runden ca. 400m mehr anzeigte wusste ich auch! Aber aufgrund der Pace konnte ich ausrechnen, dass es sich ausgeht, wenn ich diese 3 Runden schaffe. Diese letzen Runden waren aber auch der Grund warum ich mir so einen Lauf ausgesucht habe. Beim Marathon weisst du wo das Ziel ist. Beim 6 Stundenlauf kommst du auch ans Ziel wenn du stehen bleibst. Das Ziel ist also eher im Kopf. Manche werden früher müde, manche kämpfen länger. Manche gehen und sind total erschöpft. Manche gehen lassen sich überholen, und laufen dann wieder eine Pace von der ich auch träume, um dann wieder in der Gehpause von mir überholt werden. Bei meinen Rechnungen entschied ich, oder wahrscheinlich meine Beine, dass sich 4 Runden nicht mehr ausgehen. Endbeschleunigung ist zwar gut, aber leider aus. Also 3 – 2 – 1 6:06 6:17 6:27 Runde 32 ist beendet, und 4 Minuten habe ich noch. Zuerst wollte ich einfach stehen bleiben, aber werde ich überhaupt wieder bei einem 6 Stunden Rennen antreten, und warten kann ich beim Auslaufen auch. Also trabte ich noch gut 500 m weiter. Ergebnis : 61,37km in 6 Stunden Fazit: Bei einem Stundenlauf ist eine realistische Selbsteinschätzung unerlässlich, vielleicht wäre mehr drin gewesen. Die 3 Splitzeiten über 6 Minuten stören mich schon. Ich habe trotz der vielen Gels und Salztabletten im Ziel (und auch vorher) nicht gekotzt. Aber Perfektion ist nicht meins, wie man beim Start lesen kann. Das Ziel 60km konnte ich klar erreichen, vielleicht liegt hier der Fehler. Primärziel höher setzen Sekundärziel 60km… Aber die 6. Stunde war doch in etwa so hart wie ich es mir vorgestellt hatte, also bis ca. 4 – 5 Stunden weiss man ja was geht, aber dann? Ich musste nach dem Rennen leider sofort wieder abreisen! Also in die Volksschule zum Duschen, aber das ist halt der Nachteil nach 6 Stunden geht es für alle gleichzeitig ab in die Dusche. Thomas Thalauer und dem Team vom Lasseer Benefizlauf ist zu einem gelungenem Event zu gratulieren. …meint Katajuta
    • 15.3.2016

      Letzter Durchlauf Start Ziel

      15.3.2016

      Tolle Frisur

      15.3.2016

      Mit Haube und Handschuhe

    19.9.2015
    • 19.9.2015

      Zieleinlauf Km 47

      19.9.2015

      Kurz nach dem Start ca. 1,5 km

      19.9.2015

      Schanz 19 km

    27.6.2015
    • Juoksu 1:45'33.6 Keskisyke 169 bpm, 19,07 km
      Veitscher Grenzstaffellauf 3. Etappe Nur Läufer überholt ;)
    • 27.6.2015
  • 12.10.2014
    • Juoksu 3:58'41.4 Keskisyke 168 bpm, 42,84 km
      Marathon Graz
    • 14.10.2014

      Vor dem Aufwärmen

      14.10.2014

      Nach dem Aufwärmen;)

2 fania

  • Manfredgrass
    Fraulitz